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Musikstreaming kommt bei den Verbrauchern gut an

2 Minuten lesen | Juni 2013

Von lokalen Live-Nachrichtensendungen über das Handy bis hin zu zeitversetzten Staffelfinals im Wohnzimmer - die steigende Welle der gestreamten Inhalte beschäftigt unsere Augen und Ohren weiterhin. Und die digitale Musik trägt einen großen Teil dazu bei, dass wir mit den Füßen wippen und mit dem Kopf wackeln.

Laut Nielsen wurden in diesem Jahr in den USA bisher fast 22 Milliarden Songs gestreamt, was zeigt, dass sich die Verbraucher in immer höherem Maße mit digitaler Musik beschäftigen.

Obwohl es eine Fülle von Optionen für das Streaming von Songs gibt, hören die meisten Besitzer angeschlossener Geräte auf ihren Smartphones. Hörer aller Altersgruppen, mit Ausnahme der über 55-Jährigen, nannten Smartphones als ihr bevorzugtes Gerät für das Streaming von Radiosignalen. Die von Nielsen im ersten Quartal 2013 durchgeführte Studie zu den Besitzern vernetzter Geräte in den USA ergab, dass die 25- bis 34-Jährigen und die 18- bis 24-Jährigen am ehesten über ihr Smartphone (27 % bzw. 26 %) Musik aus dem Radio streamen, während die über 55-Jährigen Laptops (14 %) verwenden.

Wenn es um das Herunterladen von Musik geht, bevorzugen die Verbraucher jedoch Laptops, da diese über eine größere Speicherkapazität verfügen.

Tatsächlich bevorzugt fast die Hälfte der Amerikaner zwischen 18 und 24 Jahren, die ein vernetztes Gerät besitzen, einen Laptop zum Herunterladen von Musik (47 %). Selbst technologisch wankelmütige Teenager entscheiden sich genauso häufig für einen Laptop zum Herunterladen von Musik (27 %) wie für ein Smartphone (28 %).

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US-Smartphone-Besitzer nutzen auch mehr Radio-ähnliche Apps als noch vor einem Jahr. Eine im April 2013 durchgeführte Analyse von fünf der heute wohl unverzichtbaren Musikstreaming-Apps ergab ein zwei- bis dreistelliges Wachstum der Nutzerzahlen im vergangenen Jahr.

Alle Apps der ausgewählten Gruppe wuchsen in ihrer Beliebtheit, aber die iheartradio-App verzeichnete den größten Zuwachs, da sich die Zahl der Nutzer im April 2013 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hatte (107 % Zuwachs an Nutzern). Spotify, das seit seiner Markteinführung im Juli 2011 in den USA stetig an Zugkraft gewonnen hat, folgte mit einem Anstieg der App-Nutzer um 91 Prozent gegenüber April 2012. Die anderen analysierten Apps verzeichneten ebenfalls ein starkes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr: Slacker Radio (84 %), Pandora (71 %) und Rhapsody (41 %).

Darüber hinaus ist die Pandora-Radio-App bei den Nutzern der anderen analysierten Radio-Apps ziemlich beliebt. Etwa ein Drittel der Nutzer der anderen Radio-Apps nutzte im Laufe des Monats auch Pandora. Siebenundzwanzig Prozent der Nutzer der Rhapsody-App nutzten auch die Pandora-App.

Mehrere Musik-Streaming-Apps verwenden

Unter US-Smartphone-Besitzern ab 18 Jahren, nur Android und iOS, April 2013

Musik-Streaming-App% der Nutzer, die auch Pandora verwendet haben% der Nutzer, die auch Rhapsody verwendet haben% der Nutzer, die auch Slacker Radio verwendet haben% der Nutzer, die auch Spotify verwenden% der Nutzer, die auch iheartradio verwendet haben
Pandora RadioK.A.1.0%5.0%5.2%11.1%
Rhapsodie26.5%K.A.16.0%6.7%13.5%
Slacker Radio32.6%4.0%K.A.4.0%8.4%
Spotify34.1%1.7%4.1%K.A.10.0%
iheartradio32.0%1.5%3.8%4.4%K.A.
Lesen Sie als: Im April 2013 nutzten 27 Prozent der Nutzer der Rhapsody-App auch die Radio-App von Pandora.
Quelle: Nielsen

Weitere Informationen über Musikkonsumenten finden Sie im U.S. Entertainment Consumer Report von Nielsen.