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Stimmen tragen: Soziale Netzwerke lassen weiterhin die Daumen der Verbraucher sprechen

2 Minuten lesen | Januar 2016

Ob es nun darum geht, einen einhändigen Griff eines Fußballspielers zu kommentieren, Bilder von einem Abend in der Stadt mit anderen zu teilen oder eine aktuelle Nachricht zu posten - soziale Netzwerke sind für viele US-Konsumenten zu einem festen Bestandteil des Medienlebens geworden.

Und es ist nicht nur eine schnelle, bequeme und einfache Möglichkeit für die Verbraucher, sich zu vernetzen und ihre Stimme in die Diskussion einzubringen. Wenn es um soziale Netzwerke via Twitter geht, ist es auch ein zunehmend wichtiger Weg für Sender, Programmierer, Werbetreibende und Agenturen, um das Engagement der Zuschauer zu messen, die Einschaltquoten zu steigern und sogar Kampagnen zu unterstützen, um die Werbemaßnahmen zu verbessern.

Laut dem Comparable Metrics Report von Nielsen für das dritte Quartal, in dem soziale Netzwerke über viele verschiedene Plattformen, Bildschirme und Geräte hinweg untersucht wurden, gewinnt diese Art von Konversations-Watercooler weiter an Reichweite.

Der Bericht ergab, dass in einer durchschnittlichen Woche 156 Millionen erwachsene Verbraucher allein über ein Smartphone soziale Netzwerke nutzen. Das sind etwa 65 % der US-Bevölkerung! Das ist auch ein Anstieg der erwachsenen Nutzer um 13 % gegenüber der vergleichbaren Woche vor einem Jahr. Auf Tablets erreichen Social-Networking-Plattformen wöchentlich etwa 58 Millionen US-Erwachsene - fast ein Viertel der erwachsenen Amerikaner.

Der Anstieg der Reichweite sozialer Netzwerke wurde durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets begünstigt, die laut Nielsens Total Audience Report für das dritte Quartal 2015 in 78 % bzw. 54 % der Haushalte zu finden sind. Hinzu kommt, dass die Smartphone-Penetration im Vergleich zum dritten Quartal 2014 um 6 Prozentpunkte gestiegen ist, während die Tablet-Penetration um 10 Prozentpunkte zunahm.

Obwohl soziale Netzwerke alle Rassen und Ethnien ansprechen, sollten Vermarkter beachten: Es gibt Unterschiede in der Art und Weise, wie diese Gruppen ihre digitalen Stimmen teilen oder die Stimmen anderer lesen.

So erreichten beispielsweise soziale Netzwerke auf einem PC in einer typischen Woche mehr als 27 % der schwarzen Erwachsenen - die höchste Reichweite aller multikulturellen Gruppen unter PCs. Die wöchentliche Reichweite sozialer Netzwerke auf Smartphones war bei Hispanics am höchsten (75 %), während sie auf Tablets bei asiatisch-amerikanischen Erwachsenen am höchsten war (21 %).

Insgesamt ergab der Bericht, dass die traditionellen Medien wie Fernsehen und Radio in den USA nach wie vor die größte Reichweite haben. Tatsächlich erreicht das AM/FM-Radio über 90 % aller Erwachsenen in einer bestimmten Woche, und das Fernsehen liegt mit 85 % knapp dahinter. Und die Verbraucher schalten Radio und Fernsehen häufig ein, da sie in der Regel an mehr als fünf Tagen pro Woche fernsehen und Radio hören.