Zum Inhalt
Einblicke > Digital & Technologie

Kanadische Mobile-Wallet-Nutzer setzen Trends beim mobilen Bezahlen

3 Minuten lesen | Februar 2017

Die Kanadier nutzen ihre mobilen Geräte aktiv für Recherchen und Einkäufe im täglichen Leben. Immer mehr Verbraucher in Kanada werden auch zu mobilen Zahlern, die ihr Smartphone und Tablet anstelle einer physischen Plastikkarte verwenden, um Einkäufe zu tätigen oder Prämienpunkte zu sammeln.

Infolgedessen verändern mobile Geräte die sehr komplexe Finanzbranche und schaffen mehr Möglichkeiten zum Sparen und Bezahlen als je zuvor. Der Bereich des mobilen Zahlungsverkehrs entwickelt sich rasant, wobei traditionelle Finanzinstitute, Einzelhändler, Tech-Giganten und kleine Start-ups alle mitmischen. Das Ergebnis? Ein dynamisches Umfeld, in dem die Verbraucher den Dienst oder die App wählen können, die für sie am besten geeignet sind, um ihre Bedürfnisse im hektischen Alltag zu erfüllen.

Die Möglichkeiten für mobile Bezahlvorgänge sind breit gefächert und reichen von der Nutzung des Telefons zum Bezahlen von Lebensmitteln und/oder Dienstleistungen bis hin zur Überweisung von Geld oder der Nutzung mobiler Geldbörsen, um Kreditkarten-/Debitkarten-, Bordkarten- und Prämienkartendaten in digitaler Form auf einem mobilen Gerät zu speichern. In einer kürzlich durchgeführten Nielsen-Studie wurde untersucht, wie mobile Nutzer die ihnen zur Verfügung stehenden Dienste nutzen, insbesondere diejenigen, die sie am häufigsten als mobile Geldbörsen verwenden.

Betrachtet man speziell die Smartphone-Nutzer, so nutzen 29 % ihr Smartphone aktiv als mobiles Zahlungssystem. Das Bewusstsein für mobile Geldbörsen ist bei diesen mobilen Bezahlern mit 99 % universell, allerdings nutzen nur 57 % von ihnen eine mobile Geldbörse in ihrem täglichen Leben. Von denjenigen, die eine mobile Brieftasche verwenden, nutzen 13 % sie als primäre Zahlungsmethode, wenn möglich, während 44 % sie als sekundäre Zahlungsmethode nutzen. Einzelhändler, Entwickler, Banken und Hersteller sollten jedoch diejenigen zur Kenntnis nehmen, die derzeit noch keine mobile Geldbörse nutzen (43 %), da diese mobilen Bezahler eine Gelegenheit zur Aufklärung und Überwindung von Akzeptanzbarrieren bieten. Siebenundsechzig Prozent der kanadischen Smartphone-Zahler (die derzeit keine mobile Geldbörse nutzen) sind oder werden in den nächsten sechs Monaten Nutzer einer mobilen Geldbörse werden.

Mobile Bezahler in ganz Kanada sind offen dafür, Nutzer von mobilen Geldbörsen zu werden. Sie sind immer auf der Suche nach Erleichterungen in ihrem Leben, und die Möglichkeit, ihre Geldbörsen und Smartphones zu kombinieren, bildet da keine Ausnahme. Drei Viertel (76 %) der Mobilzahler geben an, dass sie motiviert wären, zu einer mobilen Geldbörse zu wechseln, wenn das Prämienprogramm, bei dem sie derzeit angemeldet sind, mobile Transaktionen anerkennen würde, gefolgt von 75 %, die motiviert wären, wenn mehr Händler mobile Transaktionen akzeptieren würden. Ebenso wünschen sich 74 % eine Integration von Bonusprogrammen und mobilen Geldbörsen, um sicherzustellen, dass sie ihre Bonuspunkte sofort einlösen können.

Smartphones sind heute in allen Generationen verbreitet und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Zahl der Smartphone-Nutzer, die planen, in naher Zukunft eine mobile Geldbörse zu nutzen, eröffnet Banken, Einzelhändlern und Fluggesellschaften in Kanada erhebliche Möglichkeiten. Um die Verbraucher bei der Umstellung auf mobile Geldbörsen zu unterstützen und die Praxis des mobilen Bezahlens im Allgemeinen voranzutreiben, können App-Entwickler/Eigentümer und Hersteller von Mobiltelefonen Bedenken ausräumen, indem sie Sicherheitsnachweise erbringen und die Notwendigkeit, Relevanz und Bequemlichkeit der Integration einer mobilen Geldbörse in den Alltag aufzeigen.

Methodik

Die syndizierte Studie von Nielsen Canadian Mobile Wallet wurde vom 22. August bis zum 16. September 2016 in englischer und französischer Sprache unter 2.009 kanadischen Befragten ab 18 Jahren durchgeführt: Sie mussten in den letzten 30 Tagen mit ihrem mobilen Gerät (Smartphone oder Tablet) bezahlt haben.