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#BreaktheBias - Wie die IllumiNative-Gründerin Crystal Echo Hawk gegen die Auslöschung der amerikanischen Ureinwohner in den Medien kämpft

2 Minuten lesen | März 2022

Trotz einer weitgehend unbekannten Geschichte der Auslöschung und Gewalt gegen ihre Gemeinschaft leisten die amerikanischen Ureinwohner tagtäglich einen Beitrag zu unserer Gesellschaft. Außerdem wächst die Gemeinschaft. In den letzten zehn Jahren ist die Bevölkerung der Indianer und Alaska Natives von 5,2 Millionen im Jahr 2010 auf 9,7 Millionen im Jahr 2020 gestiegen. Die Ureinwohner machen inzwischen fast 3 % der US-Bevölkerung aus. Dennoch beträgt der Anteil der Ureinwohner im Fernsehen immer noch weniger als 1 %, wie aus unserem letzten Bericht hervorgeht.

Auch wenn die Repräsentation der amerikanischen Ureinwohner vom Capitol Hill bis nach Hollywood immer weiter zunimmt, ist es noch ein langer Weg, bis die Darstellung der amerikanischen Ureinwohner in den Medien erweitert wird. Anlässlich des Women's History Month sprachen wir mit Crystal Echo Hawk, der Gründerin und Geschäftsführerin von IllumiNative und Bürgerin der Pawnee Nation. Sie ist eine starke Fürsprecherin der amerikanischen Ureinwohner, die sich dafür einsetzt, dass die Stimmen, Geschichten und Themen ihrer Gemeinschaft in den Medien besser zur Geltung kommen.

Im Gespräch von Echo Hawk mit Charlene Polite Corley, VP, Diverse Insights and Initiatives bei Nielsen, erklärt sie, dass eine Organisation wie IllumiNative notwendig ist, um das Bewusstsein in der Medienbranche zu schärfen. Sie erörtern auch den Einfluss der zeitgenössischen Darstellung der amerikanischen Ureinwohner in aktuellen Sendungen wie Reservation Dogs und Rutherford Falls auf die Wahrnehmung und das Verständnis der Zuschauer für die Ureinwohner.

Der Inhalt ist jedoch nur ein Aspekt der Darstellung. Echo Hawk spricht auch über ihre Arbeit zur Aufklärung von Marken und Unternehmen, um die kulturelle Aneignung von Markensymbolen oder Sportmaskottchen zu stoppen.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in die breitere Diskussion auf der SXSW am 12. März: Forget Mascots: Die einheimische Repräsentation, die das Fernsehen braucht.