Zum Inhalt
Einblicke > Sport & Spiel

Musik 360: Amerikaner machen Musik zu ihrer wichtigsten Unterhaltungswahl

2 Minuten lesen | Oktober 2014

In einer fragmentierten Medienwelt, in der die Technologie die Verbrauchergewohnheiten umgestaltet, ist Musik nach wie vor der Soundtrack unseres täglichen Lebens. Laut "Music 360 2014", der dritten jährlichen Studie von Nielsen über den Geschmack, die Gewohnheiten und die Vorlieben von Musikhörern in den USA, hören 93 % der Bevölkerung Musik und verbringen mehr als 25 Stunden pro Woche mit ihren Lieblingsliedern. 

Für Hunderte von Millionen Amerikanern bedeutet dies, dass Musik ihre wichtigste Form der Unterhaltung ist. Bei einer Umfrage über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr gaben 75 % der Befragten an, dass sie aktiv Musik hören, noch vor dem Fernsehen (73 %).

Ein Grund dafür, dass Musik einen so großen Teil unseres Tagesablaufs durchdringt, ist, dass sie zu jeder Tageszeit in unser Leben eingeflochten ist. Fast ein Viertel des gesamten Musikkonsums findet statt, wenn wir hinter dem Steuer sitzen, und das Hören bei der Arbeit oder bei der Hausarbeit macht jeweils etwa 15 % der Zeit aus, die wir wöchentlich mit Musik verbringen.

Das Radio ist die wichtigste Plattform für den Musikkonsum: 59 % der Musikhörer nutzen eine Kombination aus UKW/MW- oder Online-Radio-Streams, um ihre Lieblingskünstler und -bands jede Woche zu hören. Weitere beliebte Plattformen sind die eigene Musikbibliothek (48 %), On-Demand-Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, YouTube oder Vevo (41 %) und kuratierte Musik-Streaming-Dienste wie Pandora oder iTunes Radio (36 %). Diese neuen Technologien unterstützen auch den Musikverkauf. Von den digitalen Musikkonsumenten, die online oder über ein mobiles Gerät Musik hören, haben 18 % einen Song beim Streaming gekauft.

Smartphones sind nach Radios und Computern das drittbeliebteste Gerät zum Hören von Musik, aber ihr Einfluss auf das Musikhören wächst. Smartphones ermöglichen den Verbrauchern den Zugriff auf Musik zu ihren Bedingungen und in ihrer Handfläche, und mehr als 7 von 10 Amerikanern besitzen inzwischen eines. Dieses Wachstum wirkt sich auch auf die Musikverkäufe aus: 39 % der Smartphone-Besitzer kauften 2014 Musik über ein solches Gerät, im Vorjahr waren es noch 34 %.

Dies ist der erste Teil einer Reihe von Artikeln über die Musikgewohnheiten der Verbraucher in den USA.